Teilnehmerstimmen zum Männer-Haka in Weimar

Ein Teilnehmer berichtet:
Interview Steffen Katz Radio Lotte

Stimmen und Erleben der Teilnehmer am Männer-Haka-Seminar in Weimar:

Lieber Fabian,
danke für Deine E-Mail und die Bilder vom Haka-Seminar. Als Feedback will ich Dir kurz schildern, was sich bei mir im Nachgang des Seminars gezeigt hat. In meiner Familie mütterlicherseits sind und waren Depressionen in mehreren Generationen ein Thema. 2013 hatte sich mein Onkel in einer Depression das Leben genommen. Kurz darauf (in schwächere Form auch schon vorher) hatten sich bei mir auch längere depressive Zustände eingestellt, aus denen ich damals durch einen fluchtartigen Aufbruch zunächst aber wieder herausgetreten bin. Im selben Jahr habe ich in ersten schamanischen Ritualen angefangen, mich mit meinen Ahnen bewusster zu beschäftigen. Dabei habe ich zu meinen Ahnen mütterlicherseits (mein Onkel, meine Großmutter) die stärkste Verbindung gespürt, was mich immer mit gemischten Gefühlen erfüllt hat – einerseits eine tiefe Verbundenheit, andererseits die Angst selber (wieder) in die Depression zu „rutschen“. Die ersten Ahnen die auf dem Haka-Seminar zu mir kamen, waren mein Onkel und meine Großmutter. Mir ging es nach dem Seminar 2 Tage lang richtig elend, ich fühlte mich gänzlich kraft- und seelenlos. Am 3. Tag entschied ich mich spontan, nicht auf Arbeit zu gehen, um mich mir zuzuwenden – an diesem Tag sind mir so viele Engel in Gestalt von Mitmenschen begegnet und die mal längeren, mal kürzeren Gespräche haben mich in einem schnellen, stetigen Fluss geöffnet. Als mir der letzte Engel des Tages begegnete, kam mir eine glasklare Eingebung, und ich wusste genau, was für mich an diesem Abend noch (mit schneller kinesiologischer Hilfe dieses Engels) zu tun war. So bin ich schließlich zu einem traumatischen Erlebnis vorgedrungen, welches am Anfang der Depressionen in meiner Familie stand. In einer anschließenden, von meinem helfenden Engel geführten geistigen Reise habe ich mich dann gemeinsam mit meinen von Depression geplagten Ahnen und einer Heerschar von geistigen Begleitern an einem Kraftort eingefunden und in einer Zeremonie unsere Päckchen ins Feuer gegeben. Das tiefe Empfinden dabei kann ich nur schwer beschreiben – es war unglaublich befreiend. Im Nachhinein glaube ich, dass ich erst durch das Haka-Seminar und die dortige Erfahrung der Gemeinschaft – die vielen lebendig und ätherisch anwesenden Ahnen an diesem Tage neben und hinter mir – die innere Kraft aufbringen konnte, mich meinen Verwandten mütterlicherseits wirklich zu stellen und durch deren und mein Schicksal hindurchzugehen – die Depression zur Transformation zu nutzen. Ich fühle mich mittlerweile mehr im Hier und Jetzt, mehr an meinem Platz und bin erfüllt von einer tiefen Freude an und Dankbarkeit über mein Dasein. Ich bin dankbar mich mit meinen Ahnen mütterlicherseits auch in der Schwere verbunden zu haben, Sie sind mir nach wie vor sehr nahe, nur das ich mich durch ihre Anwesenheit nun leicht und kraftvoll fühle. Ich bin sehr dankbar für die Medizin des Haka-Seminars. Danke Dir auch nocheinmal für Dein Kommen, Deine Präsenz und Deine Anleitung. Alles Gute auf Deinem weiteren Weg! Du kannst meine Zeilen gerne fürs Netz verwenden – ich glaube, meine Ahnen haben auch nichts dagegen, auf diese Weise ihr Wirken weiter auzudehnen. Nocheinmal großen Dank für Deine Arbeit – es tut gut mehr und mehr Leute wie dich zu erleben, die Ihre Arbeit lieben. Das macht mich zuversichtlich, dass es mir eines nicht allzu fernen Tages auch gelingen wird, meine tägliche Arbeit und meinen spirituellen Weg als untrennbare Einheit zu erfahren und mit stetig wachsender Bewusstheit, Liebe und Dankbarkeit das zu tun, was ich ohnehin schon tue.

Kriegergrüße von Herzen

 

Hej Fabian,
ich wollte dir ein Feedback schreiben.
Also, ich war im Vorfeld etwas skeptisch ob sich die weite Reise nach Weimar lohnt, aber ich wollte einfach wissen welchen Effekt das ganze bei mir auslöst, welche Energien, weil ich in den letzten Jahren immer mehr so ein Verlangen in mir spüre, Agression auszuleben. Anfangs vom Seminar in der Vorstellrunde, hatte ich die Befürchtung dass das ganze mehr zu einem Männer-jammer Seminar wird, aber dass hat sich schnell geändert, es entstand schnell eine super kraftvolle Gruppenenergie, auch dank deiner sehr souveränen Führung und deiner sehr überzeugenden Energie die du rüberbringst, die sehr schnell auf die Gruppe überspringt. Gerade der Schrei nach den Ahnen, hatte für mich eine wahnsinnige Wirkung, auch noch die Tage danach hab ich mir das “Hopi” immer wieder im Geiste gebrüllt was mir gerade beim Arbeiten wahnsinnig Energie und wirklich ein Gefühl von Rücken stärken gegeben hat. Also ich würde gerne wieder an nem Haka teilnehmen, allerdings würde mich das ganze mehr irgendwo noch im Freien reizen. Grundsätzlich glaub ich dass der Haka für jeden eine super Erfahrung wäre, allerdings würde ich es nur Leuten weiterempfehlen die offen für so was sind und sich darauf einlassen.

 

Hallo Fabian,
kurzes Feedback von mir:
1) insgesamt war es für mich kraftvoll und öffnend. Das Gefühl von Unterstützung in dem was ich tue, habe ich empfunden. Ich hätte vorher nicht gedacht, das sich aus 13 fremden, völlig unterschiedelichen Männern innerhalb kürzester Zeit eine harmonische kraftvolle Gruppe entwickeln kann. Es tat gut.
2) die Kraft ist da, ich kann sie jederzeit nutzen.
3) ich kam eigentlich ohne Erwartung und ohne eine konkrete Vorstellung (so in der Art: ” Schau mer mal “).
Mitgenommen habe ich: “Ich bin nicht allein, ich werde von allen Seiten gestärkt und gehalten.”
4) bei rechtzeitiger Planungsmöglichkeit, bin ich auf jeden Fall wieder dabei.
5) Ich habe es schon weiterempfohlen, bei mir im Yoga-Kurs. Einige Männer waren sehr interessiert. Ich denke der ein oder andere wird das nächste Mal dabei sein.

 

Hallo Fabian,
das Wochenende in Weimar wirkt immer noch nach. Für mich ist wichtig, den Inhalt auch weiterhin lebendig zu halten. Daher baue ich während des Tages immer mal wieder ein “Te Waka” oder eine “Hoopie” mit ein. Die Video-Anleitung ist super gelungen, um es wirklich alles nochmal Schritt für Schritt durchzugehen. Die letzte Zeit war sowieso total klasse… viel frische Luft geatmet, Sonne getankt und Yoga gemacht.
Wie ich schon erzählt habe, waren die letzten zwei Jahre sehr chaotisch für mich. Eigentlich dachte ich ich würde nach dem Seminar voll durchstarten… Pusteblume. War einfach nur ganz bei mir, habe mich um meinen Sohn und meine Freundin gekümmert. Zu Hause Dinge aufgeräumt, wozu ich die ganze Zeit vorher nicht gekommen war. Rundum fühle ich mich gerade sehr wohl und kraftvoll. Hoffe aus dieser Haltung eine für mich passende Stelle zu finden oder ich gehe in die Selbstständigkeit und biete BusinessYoga an. Auch hier habe ich schon mit verschiedenen Personen schon gesprochen und auch mal einige Rohentwürfe angefertigt. Aus dem Workshop habe ich das ganz tiefe Bewusstsein mitgenommen, dass es vielen Männern in Deutschland ähnlich wie mir geht und das die Zeit reif ist für neue Wege. Das Mann-Sein darf und soll wieder mehr integriert werden. Denn nur so werden wir unsere Frauen auf Dauer glücklich machen. Indem wir unseren Mann stehen und ihnen nicht immer alles Recht machen wollen. Würde auf jeden Fall wieder an einem Seminar teilnehmen und es auch weiter empfehlen. Habe es auch bereits in der Männergruppe bei uns angesprochen und werde einfach mal (nachdem ich das Video auf Facebook gesetzt habe) nochmal nachspüren. Würde mich auf jeden Fall freuen dich bald wieder zu treffen.
Bis dahin noch eine bunte Zeit :)