Was ist Haka?

Haka ist der rituelle Krafttanz der Maori, der neuseeländischen Ureinwohner.

Der Haka, oder auch genannt Kapahaka, ist eine Abfolge von körperlichen Bewegungen und gesprochenen Worten, ein jahrhunderte alter Ritualtanz.
Haka wird übersetzt mit Tanz und Gesang. (Lesen Sie ein Zitat zum Haka.)

Im Haka wird durch Bewegung und Stimme die eigene Kraft spürbar. Durch den Tanz wird ein Zugang zum Maná, wie es die Maori bezeichnen, möglich. Wir verstehen darunter  Kraft, Lebensenergie oder Stärke, aber auch Ansehen und Würde.

Haka-Ha als gesellschaftliches Ritual für Übergänge

Der Haka wurde seit Jahrhunderten zu gesellschaftlichen Anlässen getanzt, wie Geburten, Begräbnisse, Feiertagen, Einweihung von Häusern, Beratungen, Jahrestagen oder Todestagen. Ein Ritual, um Übergänge zu begleiten, Menschen zu begrüßen, zu verabschieden oder einfach in der Gemeinschaft zu unterhalten. Haka gab es bei den unterschiedlichen Anlässen als “geplante Darbietung” und als spontane Aufführung. Der Haka wurde sowohl von Frauen als auch Männern getanzt.

Haka heute in Neuseeland

Haka verbindet die Gemeinschaft der Maori bis in die heutige Zeit und fördert besonders stark die Wiederentdeckung der Maori-Kultur und bildet als gemeinsames Ritual einen starken Aspekt der Maori-Tradition.

Heute wird er in Neuseeland als anerkannter Teil der gesamten neuseeländischen Kultur bei grossen Anlässen sowie z.B. bei Staatsempfängen  getanzt.

Er erfreut sich in Neuseeland und mittlerweile auch auf der ganzen Welt grosser Beliebtheit, was auch die sogenannten Haka-Flash-Mobs, die oft spontan entstehen, zeigen, wenn sich Leute auf Plätzen und Strassenkreuzungen spontan zu einem Haka treffen und damit die Aufmerksamkeit der Passanten erregen.

Zur weltweiten Popularität haben vor allem die All Blacks beigetragen, die erfolgreiche Rugby-Nationalmannschaft Neuseelands, die den Tanz vor jedem Spiel tanzen und damit den Gegner beeindrucken.

Ich will den Haka tanzen! Ich will meine Kraft!